Berit Jung Bassistin, Komponistin, Songpoetin

Keke

Edith Steyer: Saxophon, Klarinette
Fabiana Striffler: Violine
Berit Jung: Kontrabass

 

Das Trio KeKe spielt sich einmal um den musikalischen Erdball
und zurück.
Mit der eigenen musikalischen Tradition und Ausbildung im Gepäck, musizieren sich die 3 Frauen kammermusikalisch mit der transsibirischen Eisenbahn zum Kaukasus ebenso, wie über den Ozean nach Westafrika.
Dabei geht es den Musikerinnen weniger um eine getreue Nachahmung transatlantischer Musikstile, sondern um eine assoziative Verschränkung musikalischer Ideen, deren Anleihen sie sowohl aus improvisierter, wie Neuer Musik,
(Free) Jazz oder eben Weltmusik nehmen.

„Die Neugier am Fremden bietet eine für uns wichtige künstlerische
Inspirationsquelle, denn im subjektiven Blickwinkel auf das Andere
spiegeln wir uns selbst wider. Die Eigenkompositionen
reflektieren diese philosophisch-ethnologische Sichtweise
und verknüpfen diese mit musikalischen Gedanken über uns selbst
und unsere Traditionen.“
Filigran werden kompositorische Bruchstücke improvisatorisch wiederverwertet, umgedeutet, verfremdet.
Die oftmals ungeraden Taktarten erfordern von den Instrumentalistinnen eine hohe rhythmische Eigenständigkeit, die gleichzeitig interaktiv bleibt.
Das gleichberechtigte Spiel dreier Instrumente, in dem traditionelle Funktionen ständig aufgelöst werden können, schafft den Raum dazu,
neue Klänge und Spielweisen zu entdecken.

 

Zum Hören:

Dass ich nicht ersticke am Lesesein (Jung)

 

Keke (Steyer)

 

Mahagoni (Striffler)- mit Charly Birkenhauer (vib)

 

Das Innere (Jung)